Rückständige Hausgelder im Wohnungseigentumsrecht

9783944411064

 

 

 

 

Hier das Buch bestellen

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt

  1. Einleitung
  2. Grundlagen
  3. Die Pflichten des Verwalters bei Wohngeldrückständen
  4. a) Die gesetzliche Ausgangslage
  5. b) Möglichkeiten der Ermächtigung des Verwalters zur gerichtlichen Verfolgung von Wohngeldrückständen
  6. Die Voraussetzungen zur Verfolgung von Beitragsforderungen
  7. a) Anspruchsinhaber und Anspruchsgegner
  8. b) Fälligkeit der Beitragszahlungen und Verzug der Beitragspflichtigen
  9. c) Aufrechnung und Zurückbehaltungsrechte
  10. d) Exkurs: Beitragsrückstände im Zusammenhang mit Jahresabrechnungen

III. Optimierung der Beitreibung / Maßnahmen im Vorfeld.

  1. Die Vorfälligkeitsklausel
  2. Die Zwangsvollstreckungsunterwerfung
  3. Fortgeltung des Wirtschaftsplans
  4. Beitreibung von Rückständen
  5. Die außergerichtliche Verfolgung von Rückständen
  6. Die gerichtliche Verfolgung von Rückständen
  7. a) Das Mahnverfahren
  8. b) Das Klageverfahren
  9. c) Gerichtsverfahren trotzt notarieller Zwangsvollstreckungsunterwerfungserklärung
  10. Zwangsvollstreckungsmaßnahmen
  11. a) Überblick über d. Zwangsvollstreckungsmaßnahmen
  12. b) Sachpfändung
  13. c) Forderungspfändung
  14. d) Die Zwangsversteigerung
  15. e) Die Zwangsverwaltung
  16. f) Die Eintragung einer Sicherungshypothek
  17. Druckmittel zur effektiveren Beitreibung
  18. Das Ausfrieren des rückständigen Eigentümers
  19. Versagung der Zustimmung zur Veräußerung
  20. Bloßstellen des säumigen Eigentümers

Werbetext

Eigentümer die mit ihren Wohngeldzahlungen im Rückstand sind, stellen ein erhebliches Problem für die übrigen Mitglieder der Gemeinschaft dar, auch wenn die übrigen Mitglieder der Gemeinschaft nicht mehr gesamtschuldnerisch für die säumigen Eigentümer haften, nachdem der Bundesgerichtshof im Jahr 2005 der Gemeinschaft als Verband die Teilrechtsfähigkeit zusprach. Doch schmälert heute der säumige Eigentümer die Geldmittel, welche der Gemeinschaft zur Verfügung stehen, weshalb die übrigen Eigentümer bei geringer Liquidität der Gemeinschaft durch Sonderumlagen oder erhöhte Beiträge auf die Instandhaltungsrücklage einspringen müssen. Eigentümer, die ihre Wohnungen finanzieren oder Eigentümer die nur über begrenztes monatliches Einkommen verfügen, werden durch solche zusätzliche Kosten häufig derart belastet, dass auch sie in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Das kann einen für die finanzielle Lage der Gemeinschaft fatalen Dominoeffekt zur Folge haben.

Als Verwalter sind Sie hinsichtlich säumiger Eigentümer aber nicht erst gefragt, wenn Liquiditätsengpässe der Gemeinschaft vor der Tür stehen. Zu ihrer ordnungsgemäßen Verwaltung gehört es auch, wenn möglich, Sonderumlagen zu vermeiden und Rückstände zu verfolgen.

Dieses Buch zeigt Ihnen auf, wie Sie als Verwalter der Problematik säumiger Eigentümer effizient begegnen können.