26 Jun

Traumlage schlägt Dachdämmung

Marktmonitor Immobilien 2013: Traumlage schlägt Dachdämmung

Nürnberg (ots) – Kaufinteressenten verzichten bei Immobilien auf einen hohen Energiestandard, wenn Lage und Preis stimmen – das zeigt die aktuelle Ausgabe des Marktmonitor Immobilien von immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale, und Prof. Dr. Stephan Kippes von der Hochschule Nürtingen-Geislingen / Sanierungsrückstand hat kaum Auswirkungen auf Marktwert von Objekten in Top-Lagen

Umweltbewusstsein hin oder her: Stimmen Lage, Preis und Größe, ist es vielen Immobiliensuchenden zunehmend egal, ob ihr künftiges Heim energetisch auf dem neuesten Stand ist oder nicht. Das zeigt die repräsentative Studie Marktmonitor Immobilien 2013 von immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale, und Prof. Dr. Stephan Kippes von der Hochschule Nürtingen-Geislingen. Während vor einem Jahr knapp die Hälfte (45 Prozent) aller befragten deutschen Makler angab, dass bereits der Anschein eines energetischen Sanierungsrückstands den Marktwert einer Immobilie mindern kann, glauben das aktuell noch 35 Prozent.

In der aktuellen Studie sind viele der befragen Makler davon überzeugt, dass den Interessenten andere Merkmale wie Größe, Preis und Lage wichtiger sind als Energieeffizienz: 40 Prozent geben an, dass sich Immobilien in Top-Lagen, die sich augenscheinlich auf energetisch niedrigem Niveau befinden, trotzdem gut verkaufen. Im Vorjahr teilten lediglich 35 Prozent diese Meinung, 2011 waren es 33, im Jahr 2010 32 Prozent.

Dass Immobilien, die über keinen hohen Energiestandard verfügen, zunehmend von negativen Auswirkungen auf den Preis verschont bleiben, zeigt auch die Einschätzung der Makler. Drückte eine schlechte Energiebilanz laut der Befragten den Immobilienpreis im Jahr 2012 noch um 21 Prozent, geben die Makler den zu erwartenden Preisabschlag

2013 mit durchschnittlich 18 Prozent an.

Die Ergebnisse der Studie im Überblick: Stimmen Sie der Aussage zu, dass bereits der Anschein eines energetischen Rückstands den realisierbaren Kaufpreis einer Immobilie negativ beeinflussen kann?

– Ja, stimme unbedingt zu: 35 Prozent

– Ja, aber nicht bei Immobilien in Top-Lagen: 40 Prozent

– Nur bedingt, andere Merkmale sind wichtiger: 18 Prozent

– Nein, wenn alles andere stimmt, hat das kaum bis keine

Auswirkung: 6 Prozent

– Keine Angabe: 2 Prozent

Falls ja, wie hoch ist Ihrer Erfahrung nach ein solcher Abschlag in Prozent?

– Nord: 19,2 Prozent

– Süd: 16,3 Prozent

– West: 18,2 Prozent

– Ost: 20 Prozent

– Gesamt: 17,8 Prozent

Über den Marktmonitor Immobilien 2013

Der Marktmonitor Immobilen 2013 ist eine repräsentative Studie von immowelt.de und Prof. Dr. Stephan Kippes, Inhaber der Professur für Immobilienmarketing und Maklerwesen an der Hochschule Nürtingen-Geislingen. Die Daten für die Studie wurden innerhalb des Immobilien-Professional-Panels (IPP) der Immowelt AG erhoben, an dem ausschließlich Fachleute aus der Immobilienwirtschaft teilnehmen.

Befragt wurden 560 zufällig ausgewählte Makler, Bauträger und andere Immobilienspezialisten in ganz Deutschland.

Die gesamte Studie Marktmonitor Immobilien 2013 kann ab sofort hier heruntergeladen werden: http://ots.de/bc4h3.

Diese und andere Pressemitteilungen von immowelt.de finden Sie in unserem Pressebereich unter http://presse.immowelt.de.

Über immowelt.de:

Das Immobilienportal www.immowelt.de ist mit monatlich 4,2 Millionen Besuchern (comScore, Stand: September 2012) und bis zu 1,2 Millionen Immobilienangeboten pro Monat einer der führenden Online-Marktplätze für Wohnungen, Häuser und Gewerbeimmobilien.

25 Jun

Kaufbarometer

Eigentumswohnungen in deutschen Großstädten werden deutlich teurer

Nürnberg (ots) – Innerhalb eines Jahres ziehen die Kaufpreise für Wohnungen in deutschen Großstädten um bis zu 20 Prozent an / Die Preise reichen von durchschnittlich 1.132 Euro pro Quadratmeter in Dortmund bis zu 5.027 Euro in München, das zeigt das aktuelle Kaufbarometer von immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale / München ist erneut die teuerste Großstadt, Dortmund und Essen sind am günstigsten

Die Preisspirale auf dem Immobilienmarkt dreht sich weiter: Während sich die Mieten in den 14 größten deutschen Städten seit 2012 allmählich stabilisieren oder sie nur leicht anziehen, sind die Kaufpreise für Eigentumswohnungen vielerorts erheblich gestiegen. Preissteigerungen unter 10 Prozent sind dabei die Ausnahme, das zeigt das Kaufbarometer von immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale.

Preise steigen vor allem in Berlin und Leipzig deutlich

Berlin strahlt auf viele Wohnungskäufer eine hohe Anziehungskraft aus. Das große Kaufinteresse kann durch die verhältnismäßig geringe Bautätigkeit der letzten Jahre aber nicht gedeckt werden. Vor allem in Szenebezirken ist das Wohnungsangebot begrenzt. Die starke Nachfrage treibt die Preise seit 2012 um 20 Prozent nach oben (2.586 Euro). Auch Leipzig wird bei Wohnungskäufern immer beliebter, die Preise steigen um 20 Prozent auf 1.379 Euro pro Quadratmeter.

In den süddeutschen Großstädten steigen die Wohnungspreise ebenfalls markant. So zahlen Wohnungskäufer in München 15 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. Der Münchner Wohnungsmarkt scheint kaum Preisgrenzen zu kennen und knackt erstmals die 5.000-Euro-Marke. In Toplagen wie Lehel werden Wohnungen zu Spitzenpreisen von 13.700 Euro pro Quadratmeter angeboten. In Nürnberg steigen die Preise um 18 Prozent auf 2.107 Euro, in Stuttgart um 12 Prozent auf 2.475 Euro.

Dagegen fallen die Preissteigerungen im Norden der Republik deutlich moderater aus. Verglichen mit dem Vorjahr sind die Preise in Bremen um 6 Prozent teurer (1.318 Euro), in Hamburg um 7 Prozent (3.324 Euro). Wohnungen in Hannover kosten im Schnitt 10 Prozent mehr als noch vor einem Jahr, der Durchschnittspreis liegt bei 1.339 Euro pro Quadratmeter.

Dortmund und Essen sind die günstigsten Großstädte

Wie das Kaufbarometer von immowelt.de zeigt, sind Eigentumswohnungen im Ruhrgebiet am günstigsten. In Dortmund wird der Quadratmeter für 1.132 Euro angeboten – 41 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt (1.905 Euro). Der Essener Immobilienmarkt zeigt ein ähnliches Bild: Mit durchschnittlich 1.200 Euro pro Quadratmeter liegen die Wohnungspreise 37 Prozent unter dem deutschen Durchschnitt.

Seit dem letzten Jahr weisen die Dortmunder und Essener Wohnungspreise steigende Tendenzen auf. Denn die wirtschaftspolitischen Maßnahmen der letzten Jahre zeigen Wirkung. Der Strukturwandel beginnt zu greifen und beeinflusst auch den Immobilienmarkt positiv – seit 2012 sind die Wohnungspreise in Dortmund um 4 Prozent gestiegen, in Essen um 6 Prozent.

Für das Kaufbarometer wurden die Wohnungspreise in den 14 deutschen Großstädten mit mehr als 500.000 Einwohnern untersucht. Datenbasis für die Berechnung der Durchschnittspreise waren insgesamt 29.000 auf immowelt.de inserierte Angebote. Verglichen wurden die Kaufpreise von im 1. Quartal 2013 auf immowelt.de angebotenen Wohnungen mit den Preisen des 1. Quartals 2012. Die Kaufpreise sind Angebots-, keine Abschlusspreise. Der deutsche Durchschnittspreis errechnet sich aus allen auf immowelt.de zum Kauf angebotenen Wohnungen im Untersuchungszeitraum.

Die Kaufpreise für Wohnungen in den 14 größten deutschen Städten im Überblick:

Platz  Stadt              Kaufpreise   Veränderung gegenüber 
                                          Vorjahresquartal 
1      München            5.027 Euro        +15 Prozent 
2      Hamburg            3.324 Euro         +7 Prozent 
3      Frankfurt a. M.    3.104 Euro        +10 Prozent 
4      Berlin             2.586 Euro        +20 Prozent 
5      Stuttgart          2.475 Euro        +12 Prozent 
6      Düsseldorf         2.450 Euro        +14 Prozent 
7      Köln               2.217 Euro        +18 Prozent 
8      Nürnberg           2.107 Euro        +18 Prozent 
9      Dresden            1.861 Euro        +13 Prozent 
10     Leipzig            1.379 Euro        +20 Prozent 
11     Hannover           1.339 Euro        +10 Prozent 
12     Bremen             1.318 Euro         +6 Prozent 
13     Essen              1.200 Euro         +6 Prozent 
14     Dortmund           1.132 Euro         +4 Prozent 
Deutschland gesamt:       1.905 Euro         +9 Prozent
25 Jun

Die teuersten Reihenhäuser Niedersachsens stehen in Hannover

Hannover (ots) – Hannover ist die Stadt mit den höchsten Preisen für gebrauchte Reihenhäuser in Niedersachsen. Käufer müssen hier im Durchschnitt mehr als 200.000 Euro aufbringen. Auf den Plätzen zwei und drei der niedersächsischen Preisskala folgen die Landkreise Göttingen und Harburg: In beiden Regionen liegen die Standardpreise für gebrauchte Reihenhäuser deutlich über 180.000 Euro.

Die Ergebnisse stammen aus dem neuen Kaufpreisspiegel, den die LBS Norddeutsche Landesbausparkasse Berlin – Hannover (LBS Nord) für das erste Quartal 2013 veröffentlicht hat. Die Auswertung wird regelmäßig in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut empirica erstellt.

Grundlage sind die Verkaufsangebote für Reihenhäuser in den niedersächsischen Tageszeitungen und Online-Portalen.

„Insbesondere in den Städten ist die Nachfrage nach gebrauchten Reihenhäusern deutlich höher als das derzeitige Angebot. Die Preise sind daher weiter gestiegen, bleiben aber noch im Rahmen. Für Wohneigentumsinteressenten ist die Situation wegen der günstigen Zinsen weiterhin sehr vorteilhaft“, erklärt Dr. Rüdiger Kamp, Vorstandsvorsitzender der LBS Nord.

Mit aktuell 225.000 Euro liegt der Standardpreis für ein gebrauchtes Reihenhaus in Hannover um 13 Prozent über dem Niveau des Jahres 2008. Das bedeutet: Für den Hauskauf muss ein Durchschnittshaushalt das Sechsfache seines Jahreseinkommens aufbringen, so die Analyse von empirica. Die Spitzenpreise in Hannover erreichen sogar über 250.000 Euro für Gebrauchtobjekte.

Zu den teureren Regionen zählen auch die Landkreise Göttingen und Harburg mit typischen Angebotspreisen von 189.500 beziehungsweise

185.500 Euro. Standardpreise über 170.000 Euro werden in der Stadt Braunschweig sowie im Umland von Hannover verlangt. Für höherwertige Objekte in den genannten Regionen wird deutlich mehr fällig: Ein Viertel der Häuser wird für 200.000 Euro und mehr angeboten.

Die höchsten Preissteigerungen bei gebrauchten Reihenhäusern erlebten die Landkreise Wolfenbüttel und Emsland: Gegenüber 2008 nahmen die typischen Angebotspreise um jeweils 22 Prozent zu.

Die günstigsten Häuser aus zweiter Hand finden sich in den Landkreisen Uelzen und Helmstedt. Als Standardpreis werden hier jeweils unter 80.000 Euro verlangt. Entsprechend lässt sich ein Hauskauf bereits mit rund zwei durchschnittlichen Jahreseinkommen verwirklichen.